Neues Lieblings-Restaurant

Ein neues Lieblings-Restaurant hat sich klammheimlich in unser Leben gequetscht …

Mehr durch Zufall gerieten wir im letzten Sommer in ein Restaurant, das japanische/französische Küche versprach. Das Yuki wird betrieben von einem u.a. in Japan ausgebildeten Koch, und die Speisekarte ist ziemlich umfangreich.

Damit Euch das Wasser im Mund zusammenläuft: eine Sushi/Sashimi-Platte aus den Menus, die jedes Mal anders aussieht (vermutlich, weil der Bestand an Fischen ein anderer ist).

Weihnachtsmarkt

Ein Weihnachtsmarkt kann schön sein (z.B. der in Durlach oder in Esslingen), aber in der Mehrzahl bestehen diese Veranstaltungen aus Suff und Fraß.

Und wenn dann noch der Rentier-Schlitten mit dem Niko seinem Klaus über den Platz fliegt, dann hat die Show ihren absoluten Tiefpunkt erreicht (wobei: bei meinem Bild hätte er einen fulminanten Absturz, ich habe ihm nämlich das Seil wegretuschieren lassen – „entferne störende Elemente: Drähte und Seile“ in Photoshop).

Nachwuchs

Die X100-Serie von Fuji begleitet mich schon seit Jahren. Im Juni 2013 fand eine X100S den Weg zu mir, und ab Oktober 2017 verrichtete dann zu meiner großen Zufriedenheit eine Fuji X100F (wie vier) ihren Dienst. Sie waren allzeit im Rucksack unten und mit knappen 500g auch kein Klotz am Bein. Lediglich der langsame Autofokus brachte mich ab und an zur Verzweiflung.
Vor ein paar Wochen kündigte Fuji die X100vi (wie sechs) an – mit einem größeren Sensor (nicht unbedingt nötig), einem schnelleren Prozessor (und damit Autofokus) und IBIS. Damit war das Interesse geweckt.
Dank Photo Schäfer hier in Karlsruhe hatte ich sie am 29.2. in der Hand, und in den letzten Wochen konnte ich die Kamera schon ein bisschen testen.

Was soll ich sagen? Dank der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Kamera-Serie ist die Bedienung altbekannt. Die Ergebnisse sind wie erwartet grandios; die neuen Filmsimulationen machen richtig Spaß (wen’s interessiert: ich habe ein paar Testaufnahmen zu den Simulationen gemacht, die hier angeschaut werden können). Und: Lightroom Classics liest die RAW-Dateien problemlos (inzwischen auch DxO!).

Auch Wildlife ist kein Problem mit 35 mm

Die Stabilisierung ist toll: selbst 1/8 kann ich jetzt notfalls aus der Hand schießen, ohne dass mein altersbedingter Tatterich das Bild zu Kunst werden lässt 😉

„Schnaps“, das war sein letztes Wort …

Das Objektiv ist komplett verzeichnungsfrei, allerdings vignettiert es ziemlich. Das könnte zwar in Lightroom herausgerechnet werden, aber in den allermeisten Fällen passt es so toll zum Look der Bilder, dass ich die Objektivkorrektur gleich wieder abwähle.

Kleiner Gimmick am Rande: der rote Auslöseknopf und die Sonnenblende, die 2013 erstanden wurden, passen immer noch auf der neuesten Generation der Kamera!

Zürich-See …