
Gruß aus dem Musikzimmer


Es dürfte wohl bekannt sein, dass ich mit großer Überzeugung Bahn fahre. Allerdings fällt es mir immer schwerer, großzügig über die eklatanten Mängel hinwegzusehen:
Zu Ferienbeginn fehlen massenweise Wagen, weil ja niemand wissen kann, dass Leute in den Schwarzwald fahren wollen oder in die Schweiz oder so. Das Ergebnis sind völlig überfüllte Züge, die dann auch noch teilweise erhebliche Verspätung einfahren, weil die Beförderungsfälle mit Koffern, Kinderwägen oder Fahrrädern ja auch (o unvorhersehbare Komplikation) ein- und aussteigen müssen.
Und wenn dann der fast nicht vorherzusehende Fall eintritt, dass ein Zug pünktlich ist, dann steht die FDL in Karlsruhe auf die Bremse und gewährt den Reisenden eine wunderbare Aussicht auf Umspannwerk und Lokschuppen, indem sie die Signale auf rot stellt.
So geschah es fast jeden Abend entweder mit ICE 276 oder 70.


Warum???
Hier im Hinterhof nerven die Tauben. Alle Balkone sind mit Netzen gesichert, Fenster kann man ohne Vorsichtsmaßnahmen nicht offen stehen lassen.
Es nervt!
Aber es gibt Lichtblicke:



Zum Mittagessen gab es eine kleine Dröhnung toten Fisch bei unserem Lieblingsjapaner

Und dann noch „zur Belohnung“ zu Kumar, bei dem die Tage des Eismobils (endlich) gezählt sind: am 30. Mai ist die Eröffnung des neuen Eiscafés. Heute gab es „MaMa“ (Mango-Maracuja).
Seit Jahren suche ich die perfekte Phở-Suppe. Wir haben hier genügend Restaurants mit vietnamesischer Küche, so dass mir die Testkandidaten nicht aus gehen. Wobei: diese eine in München, die muss erst noch getoppt werden!

Heute (4.5.2025) habe ich einen weiteren Kandidaten verköstigt – in einem Restaurant, in dem ich schon sehr häufig war, aber aus mir nicht bekannten Gründen nie Phở gegessen habe. Um es ganz deutlich festzustellen: sehr gut!

Gestern (18.11.2025) habe ich die bis dato teuerste Phở-Suppe zu mir genommen … sie war ihr Geld nur sehr bedingt wert. Es klemmte am Geschmack und an der Menge, dafür gab es ein Überangebot an Grünzeug und vor allem Zwiebeln.

Und dann hätte ich da noch einen: als Mittagessen von Montag bis Freitag unschlagbar preiswert und von sehr guter Qualität – erst heute (8. April 2026) wieder getestet

Ein neues Lieblings-Restaurant hat sich klammheimlich in unser Leben gequetscht …
Mehr durch Zufall gerieten wir im letzten Sommer in ein Restaurant, das japanische/französische Küche versprach. Das Yuki wird betrieben von einem u.a. in Japan ausgebildeten Koch, und die Speisekarte ist ziemlich umfangreich.


Damit Euch das Wasser im Mund zusammenläuft: eine Sushi/Sashimi-Platte aus den Menus, die jedes Mal anders aussieht (vermutlich, weil der Bestand an Fischen ein anderer ist).


Ein Weihnachtsmarkt kann schön sein (z.B. der in Durlach oder in Esslingen), aber in der Mehrzahl bestehen diese Veranstaltungen aus Suff und Fraß.

Und wenn dann noch der Rentier-Schlitten mit dem Niko seinem Klaus über den Platz fliegt, dann hat die Show ihren absoluten Tiefpunkt erreicht (wobei: bei meinem Bild hätte er einen fulminanten Absturz, ich habe ihm nämlich das Seil wegretuschieren lassen – „entferne störende Elemente: Drähte und Seile“ in Photoshop).



Seit ich bei einer Ausstellung in Mannheim vor ungefähr 10 Jahren diesen Bildband entdeckt habe, bin ich faszinert von den Aufnahmen von Anton Corbijn.
Und heute laufe ich absichtslos durch eine Buchhandlung und entdecke ein Buch des Fotografen mit Bildern von Tom Waits …

Nun bin ich ein großer Fan von Tom Waits und seinem klassischen Gesang 😉 Also mal wieder tief in die Tasche gegriffen, und eine Sammlung mit mehr oder weniger unscharfen Schwarzweiß-Bildern erstanden. Fantastisch!!!
Andere Städte mögen ja vielleicht auch interessant sein, aber Karlsruhe hat die schönsten Baustellen:

Und damit es uns nicht langweilig wird, ist jetzt auch noch die Mitte der Kaiserstraße Wüste:

In diesen Wochen fanden wieder die Schlosslichtspiele statt. Letztes Jahr war ich nicht dort, aber dafür in diesem Jahr zweimal. Ich testete unterschiedliche Objektive auf ihre Tauglichkeit, aber ein eindeutiges Ergebnis habe ich nicht erzielt.

Die Ausgangssituation: das Schloss wird beleuchtet durch Projektoren, die allerdings bei größerem Abstand auch die Sicht (teilweise) verdecken. Deswegen habe ich immer versucht, auf Höhe der Projektoren zu stehen mit einem möglichst weitwinkligen Objektiv.
Zur Auswahl stehen:
1. Sigma 24
2. Nikon 16-35
3. Nikon 14-24

Sigma 24

Nikon 14-24
Wobei: das Nikon 14-24 hat sich in der Kirche bewährt:
